MITTEN IN DER CITY »DIE KREATIVITÄT DER SEELEN SPÜREN«
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Sie wollen ein einzigartiges Kulturprojekt für die Stadt schaffen (v. l.). Die Studentinnen Mirjami Körtvelyessy und Stefanie Gäckle von der Justus-Liebig-Universität, Ballettdirektor Tarek Assam, Kulturdezernent Harald Scherer, Dr. Andreas Ay, Leiter des
Dienstag, 14.04.09 18:22 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Allgemeine vom 14.04.2009
In der zweiten Maihälfte verwandelt sich die Stadt in einen Kulturtempel. Dann steppt der Bär und es tanzt die City, denn das Bildhauer-Symposium (das dritte seit Mitte der 80er Jahre) trifft auf das alljährliche TanzArt-Programm des Stadttheaters und geht eine nicht gekannte Symbiose ein. »Es wird ein einzigartiges Großprojekt geben und spektakuläre Events, bewegende Momente und bleibende Eindrücke«, versprach der Leiter des Oberhessischen Museums, Dr. Friedhelm Häring, gestern während der Vorstellung im Alten Schloss.
In der zweiten Maihälfte verwandelt sich die Stadt in einen Kulturtempel. Dann steppt der Bär und es tanzt die City, denn das Bildhauer-Symposium (das dritte seit Mitte der 80er Jahre) trifft auf das alljährliche TanzArt-Programm des Stadttheaters und geht eine nicht gekannte Symbiose ein. »Es wird ein einzigartiges Großprojekt geben und spektakuläre Events, bewegende Momente und bleibende Eindrücke«, versprach der Leiter des Oberhessischen Museums, Dr. Friedhelm Häring, gestern während der Vorstellung des Projekts im Alten Schloss.
Unter dem Motto »Synergien schaffen - eine Stadt bewegen« kooperieren das Stadttheater, die Justus-Liebig-Universität, das Rathaus und das Oberhessische Museum. Das Programm beruht auf vier Säulen, die jeweils eigenständig ein abwechslungsreiches Programm an zahlreichen Spielstätten bieten. Los geht’s offiziell am Samstag, 16. Mai, um 13.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz mit dem Bildhauer-Symposium. Für Kulturdezernent Harald Scherer steht fest: »Was wir an Tanz und Bildhauerei erleben werden, ist einzigartig - und wird vielleicht im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden.«
Das internationale Tanzfestival TanzArt ostwest des Stadttheaters hat sich als fester Bestandteil des Kulturkalenders in der Tanzszene etabliert. Mit der TanzArt-Gala, zahlreichen Gastspielen sowie der Premiere der Tanzcompagnie Gießen mit Tarek Assams Choreografie »Zwerge« bildet das Festival, das bereits am Sonntag mit einer Veranstaltung in Lich begonnen hat, einen zentralen Kern des Programms. Hoch her geht’s in Sachen Tanz ab dem 16. Mai, wenn fast täglich an unterschiedlichen Orten Veranstaltungen geboten werden - die City wird dann mithilfe von Tanzworkshops, »getanzten Miniaturen«, Stepptanz und mehr zu einer großen Bühne. An verschiedenen Orten in der Innenstadt werden die künstlerischen Darbietungen und Projekte zu finden sein, die in einer Tanzparade münden.
Das neue Rathaus soll seinem Anspruch als Kulturhaus für die Stadt gerecht werden. Dort läuft bis 15. Juni das Bildhauer-Symposium. Das Haus wird außerdem in einer spektakulären Rathausbespielung zur Plattform für zeitgenössischen Tanz. Professionelle Compagnien, regionale Tanzinitiativen und engagierte Laien be- und umtanzen das neue Gebäude und lassen das künftige Behördenzentrum zu einem Ort der Performance werden. Auf dem Programm stehen unter anderem »Die Magie von Ton und Töpfen«, eine »Reise in die Welt der Rhythmen« sowie »Klangräume« und Textvorträge mit Schauspieler Jochen Nix.
»Im Zusammenwirken und im gegenseitigen Austausch zwischen den verschiedenen Events, Institutionen, Künstlern und den Bürgern der Stadt ergeben sich die einzigartigen Synergieeffekte«, hieß es gestern unisono.
In puncto Organisation und künstlerischer Gestaltung arbeiten das Stadttheater, die Institute für Soziologie, für Sportwissenschaft und für angewandte Theaterwissenschaft der Uni sowie das Oberhessische Museum und das Kulturamt zusammen. Die Veranstalter sind guten Mutes, einen Höhepunkt des Gießener Kulturlebens kreieren zu können. Für die künstlerische Leitung zeichnen Tarek Assam, Ballettdirektor der Tanzcompagnie Gießen und künstlerischer Leiter von TanzArt ostwest, sowie Dr. Andreas Ay, Leiter des Gießener Bildhauer-Symposiums, verantwortlich. »Wir wollen die Kreativität der Seelen spüren«, fasste Häring das Großprojekt in philosophischen Worten zusammen und verwies noch einmal auf das Bildhauer-Symposium, das mit einer Ausstellung im Museum einhergeht: vom 1. Mai bis zum 7. Juni ist dort die Ausstellung »Stahl und Stein« zu sehen. Sechs Künstler zeigen ihre Skulpturen: Martine Andernach, Alf Becker, Ulrich Barnickel, Robert Mayr, Claudia Pense und Angelika Summa. (mm)
SYMPOSIUM TRIFFT TANZART
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Dienstag, 14.04.09 19:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Allgemeine vom 14.04.2009
In der zweiten Maihälfte verwandelt sich die Stadt in einen Kulturtempel. Dann steppt der Bär und es tanzt die City, denn das Bildhauer-Symposium trifft auf das alljährliche TanzArt-Programm des Stadttheaters und geht eine nicht gekannte Symbiose ein. »Es wird ein einzigartiges Großprojekt geben und spektakuläre Events, bewegende Momente und bleibende Eindrücke«, verspricht der Leiter des Oberhessischen Museums, Dr. Friedhelm Häring. Unter dem Motto »Synergien schaffen – eine Stadt bewegen« kooperieren das Stadttheater, die Justus-Liebig-Universität, das Rathaus und das Oberhessische Museum im Zeichen der Kunst.
DEUTLICHE STÄRKUNG DER INNERSTÄDTISCHEN KULTURACHSE
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Mittwoch, 15.04.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Anzeiger vom 15.04.2009
Rüdiger Oberschür GIESSEN. Nach 15 Jahren findet ab dem 16. Mai in Gießen erstmalig wieder ein Bildhauersymposium statt. Die teilnehmenden Künstler sind Martine Andernach, Alf Becker, Ulrich Barnicle, Robert Mayr, Claudia Pense und Angelika Summa. Ihnen kann im Vorfeld auch beim Entstehen ihrer Werke zugesehen werden. Umrahmt wird das Symposium durch das Festival Tanzart ostwest und die Gießener Tanzcompagnie sowie Aktionen der Institute für Soziologie, Sport- und Theaterwissenschaft. Das Kulturrathaus wird dabei pünktlich zur Einweihung zur Bühne. Von einer Baustelle soll dann längst nichts mehr zu sehen sein. Als eine "Vereinigung der schönen Künste im Wonnemonat Mai" haben Kulturdezernent Harald Scherer, Museumsdirektor Dr. Friedhelm Häring, Ballettdirektor Tarek Assam und Andreas Ay, Leiter des Gießener Bildhauersymposiums, gestern ihr bevorstehendes Mammut-Kulturprogramm vorgestellt. Unter dem Motto "Synergien schaffen - eine Stadt bewegen" kooperieren dafür Stadttheater, Universität, Rathaus und Oberhessisches Museum in ungewöhnlicher Intensität.
Das bis dato wohl wirklich einzigartige Großprojekt, das im Kern das Bildhauersymposium beherbergt, bietet in den Bereichen Kunst, Klang, Sprache und Tanz vier Programmteile, die für jeden Stadtbewohner und -besucher etwas zu bieten habe, so hoffen die Organisatoren, die hier vor allem auch eine Stärkung der innerstädtischen Kulturachse sehen.
Neben vielen Aktionen im Seltersweg und auf dem Kirchenplatz dürften vor allem die Tanzmomente rund ums Kulturrathaus für Aufmerksamkeit sorgen. Für ein so genanntes "John Cage Projekt Gießen" hat Ballettdirektor Assam eine Übertragung via Internet eines wahrlich minimalen Teils von Cages über 600 Jahre dauerndem Orgelkonzert aus Halberstadt ermöglicht. "Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen" sowie eine Fotoretrospektive mit Bildern von Frank Sygusch und Miranda Glikson betonen im Rathaus schließlich genau den ästhetischen Synergie-Charakter, den sich das Großprojekt auf die Fahnen geschrieben hat, wie Häring erklärt. Assam will das als "Stadtraumbespielung" verstanden wissen, die den zeitlichen Überschneidungen von Symposium und Tanzart gerecht würde. Jegliche Baucontainer und Schutthalden sollen zur Eröffnung verschwunden sein, verwies Scherer außerdem auf seinen Kenntnisstand.
Das Symposium, dessen Gesamtkosten sich auf 120 000 Euro belaufen, eröffnet schließlich am 16. Mai um 13.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz mit einem Konzert von Chicago Five und Burkhard Schirmer. Ein Kinderprogramm startet bereits um 11 Uhr mit einem Kunstwerktisch und einem Blitzkunstwerk. Im Bereich "Sprache" soll im Kammerkonzertsaal des Alten Schlosse eine Lesung mit Jochen Nix und jeder Menge Textausschnitte von Ovid bis Shaw für Furore sorgen. Unter dem Titel "Würde man Hercules die Haare scheren, bliebe ihm nicht genug Schädel übrig, um das Gehirn in sich zu bergen", wird Nix auch zum Ausklang des Symposiums, am 30. Mai, ab 17 Uhr Bildhauertexte lesen. Vielleicht ein durchaus selbstironisch gemeinter Programmpunkt. Ob das fast nicht überschaubare Mammutprogramm am Ende nur ein einmaliger Knalleffekt sei oder daraus eine regelmäßige Kulturarbeit resultieren würde, konnten Kulturdezernent wie Kulturschaffende nicht genau sagen. Wie sollten sie auch, aber wünschenswert wäre es in verteilterer Form sicher. Einen überaus krassen Kontrast liefert dieses bombastische Kulturbonbon im Vergleich zu den oft mageren Zeiten im Gießener Kulturkalender allemal.
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Die begleitende Ausstellung zum Symposium beginnt bereits am 30. April um 19 Uhr im Oberhessichen Museum.
Videoinstallationen
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Freitag, 01.05.09 09:00 Uhr - 01.06.09 09:00 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Innenstadt, Fußgängerzone Seltersweg und angrenzende Strassen und Plätze
In den Wochen vor dem TanzArt-Festival finden Sie an vielen Orten in der Innenstadt und anderen Plätzen Projektionen mit Videos vergangener Veranstaltungen im Rahmen der TanzArt-Festivals.
Öffentliches Training - historische Tänze
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Jeden Samstag im Mai können Besucher vom Dach des Stadtkirchturms die Bläser hören und zu seinen Füßen tanzen (Bild: T.Euler)
Marian Anton und Svende Obrocki modierten das 1. öffentliche Tanztraining (Bild: T.Euler)
Auf dem Programm stand ein höfischer Tanz - die Quadrille - zur Musik von J.S.Bach (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Schritt für Schritt wurden den Zuschauern einzelne Tanzschritte gezeigt (Bild: T.Euler)
Von der richtigen Handhaltung.... (Bild: T.Euler)
... bis zur formvollendeten Verbeugung (Bild: T.Euler)
Samstag, 02.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Kirchplatz, Kirchplatz vor dem Stadtkirchturm
Jeden Samstag im Mai findet das traditionelle Maiblasen auf dem Stadtkirchturm statt. Anläßlich dessen finden an diesen Wochenende im Anschluß öffentliche Trainings verschiedener Tanzgruppen statt.
Wer sich schon immer mal zeigen lassen wollte, welche Schrittfolge man für eine Ballettfigur geht oder wie man im Mittelalter eine Quadrille getanzt hat, ist herzlich eingeladen, den Instruktionen des Tanzlehrers zu folgen und ein paar erste Tanzschritte zu machen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Heute werden historische Tänze ausprobiert.
Tanz im Konsum
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Bewegung trifft Skulptur, diese Synergie von TanzArt 2009 wurden von den beteiligten Sportstudentinnen in der Gießener Innenstadt umgesetzt (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Performance im Zadran Textilmarkt (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Performance im Star Kaufhaus (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Performance im Star Kaufhaus (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Samstag, 02.05.09 14:00 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Innenstadt, Fußgängerzone Seltersweg und angrenzende Strassen und Plätze
Studenten der Sportwissenschaften führen über die Gießener Fußgängerzone verteilt, kleine selbst einstudierte Tanzperformances vor und in Geschäften auf.
Auferstehung des Universitätstanzmeisters
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Der Universitätstanzmeister bittet zur 1. Lehrstunde (Bild: J.Valussi)
Auf dem Programm steht die mittelalterliche Quadrille... (Bild: J.Valussi)
... gepaart mit den höfischen Manieren, die jeder Student seiner Zeit können sollte (Bild: J.Valussi)
Brhan Marcos berichtet von der Geschichte des einstigen Lehrmeisters der Studentenschaft an der JLU (Bild: J.Valussi)
Treffpunkt Neue Mensa (Bild: J.Valussi)
Donnerstag, 07.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Universität, Neue Mensa Otto-Behagel-Strasse 27
Bis vor wenigen Jahrzehnten besaß die Justus-Liebig-Universität wie alle anderen deutschen Universitäten neben dem Jagd- und dem Fechtmeister einen Universitätstanzmeister.
Tanz gehörte zu Etikette und die Ausbildung darin war Teil des studentischen Lebens und der universitären Angebote.
Anläßlich des TanzArt-Festival wird der Universitätstanzmeister wiederauferstehen und für die Studenten vor der Neuen Mensa der JLU für einen Tag seine alten Pflichten wieder übernehmen. Jedem Interessierten bietet er an, ihm oder ihr Tänze aus seiner Schaffenszeit zu lehren.
Öffentliches Training - Ballett
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Jeden Samstag im Mai können Besucher vom Dach des Stadtkirchturms die Bläser hören und zu seinen Füßen tanzen (Bild: T.Euler)
Terry Pfeiffer und der Jugend Club Tanz des Stadttheaters zeigen einen Ausschnitt ihres Repertoires (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Samstag, 09.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Kirchplatz, Kirchplatz vor dem Stadtkirchturm
Jeden Samstag im Mai findet das traditionelle Maiblasen auf dem Stadtkirchturm statt. Anläßlich dessen finden an diesen Wochenende im Anschluß öffentliche Trainings verschiedener Tanzgruppen statt.
Wer sich schon immer mal zeigen lassen wollte, welche Schrittfolge man für eine Ballettfigur geht oder wie man im Mittelalter eine Quadrille getanzt hat, ist herzlich eingeladen, den Instruktionen des Tanzlehrers zu folgen und ein paar erste Tanzschritte zu machen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Heute wird in die Welt des Balletts eingetaucht.
Auferstehung des Universitätstanzmeisters
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Der Universitätstanzmeister bittet zur Lehrstunde (Bild: J.Valussi)
Treffpunkt Neue Mensa (Bild: J.Valussi)
Der Hofknicks für die Sprechstunde... (Bild: T.Euler)
... den Handkuss fürs Bewerbungsgespräch... (Bild: T.Euler)
...und den Tanzschritt für den gesellschaftlichen Abend... (Bild: T.Euler)
...lehrt der Tanzmeister den Studenten der JLU. (Bild: T.Euler)
Donnerstag, 14.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Universität, Neue Mensa Otto-Behagel-Strasse 27
Bis vor wenigen Jahrzehnten besaß die Justus-Liebig-Universität wie alle anderen deutschen Universitäten neben dem Jagd- und dem Fechtmeister einen Universitätstanzmeister.
Tanz gehörte zu Etikette und die Ausbildung darin war Teil des studentischen Lebens und der universitären Angebote.
Anläßlich des TanzArt-Festival wird der Universitätstanzmeister wiederauferstehen und für die Studenten vor der Neuen Mensa der JLU für einen Tag seine alten Pflichten wieder übernehmen. Jedem Interessierten bietet er an, ihm oder ihr Tänze aus seiner Schaffenszeit zu lehren.
TANZMEISTER KOMMT WIEDER ZU EHREN - Gießener Tänzer und Studenten um Georgia Rakelmann lassen alte universitäre Tradtion aufleben
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Samstag, 16.05.09 09:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Anzeiger vom 16.05.09
GIESSEN (hsc). Die Kunst, genauer das Tanzart-Festival "Ostwest" macht auf sich aufmerksam, überall in der Stadt. Donnerstag trat der "Universitäts-Tanzmeister" an die Öffentlichkeit. Vor der neuen Mensa zeigte ein kleines Team hochmotivierter Akteure unter Anleitung Marian Antons von der Tanzcompagnie des Stadttheaters Kurzbeispiele zum Thema Handkuss, Hofknicks und Menuett. Durchaus mit konkretem Praxisbezug, erklärte Dr. Georgia Rakelmann vom Fachbereich Soziologie. Sie betreut die studentische Gruppe, die ein Konzept für Kulturarbeit ausarbeitete. "Wir wollten dazu beitragen, das Tanzartfestival bei den Studierenden populär zu machen. Sie wirkten schon bei der "Heimat"-Ausstellung im Theater mit.
eshalb man gerade diese Elemente zeigt, verriet sie auch mit ziemlich ernster Miene: "Der Handkuss ist fürs Bewerbungsgespräch, der Hofknicks für die universitäre Sprechstunde und das Menuett ist für die Dienstbesprechung." Und wer ist der Tanzmeister? "Früher gab es offiziell einen Universitäts-Tanz-, Jagd- und Fechtmeister für Angelegenheiten des guten Benehmens, und wir haben uns den Tanzmeister herausgepickt." Der Name macht ja auch was her.
Moderatorin Brhan Marcos gab sich zwar redliche Mühe, die zum Mittagessen draußen vor der Mensa versammelten Studierenden oder Passanten zu motivieren, doch Mitzutanzen traute sich spontan nur die Studierende Sonja Krupa. "Aber im universitären Bereich war das Interesse hinterher riesengroß - alle wollten wissen, was wir da gemacht haben", berichtet Rakelmann nach der Aktion. Na also: Mission erfolgreich. "Nächstes Jahr aktivieren wir vielleicht den Jagdmeister", sagt sie zum Schluss nachdenklich.
Verhüllung der "Drei Schwätzer"
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Heinrich, Justus und Mariechen haben auch schon von TanzArt 2009 gehört... (Bild: T.Euler)
...und machen sich heute auf den Weg zum Festival. (Bild: T.Euler)
Das Projektteam schützt ihre steinernen Ebenbilder vor Wind und Wetter. (Bild: T.Euler)
Die Drei Schwätzer erwachen zum Leben und räkeln ihre steifen Glieder auf dem Weg zum öffentlichen Training. (Bild: T.Euler)
"Wir sind dann mal weg." (Bild: T.Euler)
Tanzart 2009 kommt nach Gießen (Bild: T.Euler)
Samstag, 16.05.09 11:00 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Innenstadt, Fußgängerzone Seltersweg und angrenzende Strassen und Plätze
Die sogenannten "Drei Schwätzer" gehören wie der Schlammbeißer oder das Elefanten-Klo zu den Institutionen Gießens. Anläßlich des TanzArt-Festivals verlassen sie ihren angestammten Platz an der Ecke Plockstrasse/Seltersweg und zeigen sich auf den verschiedenen Veranstaltungen des Fesitvals. Heute beginnen sie ihre Reise und machen sich auf den Weg zum Maiblasen am Kirchplatz.
Öffentliches Training - Cheerleading
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Jeden Samstag im Mai können Besucher vom Dach des Stadtkirchturms die Bläser hören und zu seinen Füßen tanzen (Bild: T.Euler)
Diese Woche zeigten die Cheerleader der "Tornado Cheers" ihr Können in luftiger Höhe. (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Auch die Drei Schwätzer waren von ihrem Sockel gestiegen und machten mit. (Bild: T.Euler)
Die Zuschauer bekamen die ersten Schritte beigebracht... (Bild: T.Euler)
... bis hin zur Akrobatik. (Bild: T.Euler)
Selbst die Kleinsten machten mit. (Bild: T.Euler)
Wer sagt denn, dass Cheerleading nix für Männer sei? (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Samstag, 16.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Kirchplatz, Kirchplatz vor dem Stadtkirchturm
Jeden Samstag im Mai findet das traditionelle Maiblasen auf dem Stadtkirchturm statt. Anläßlich dessen finden an diesen Wochenende im Anschluß öffentliche Trainings verschiedener Tanzgruppen statt.
Wer sich schon immer mal zeigen lassen wollte, welche Schrittfolge man für eine Ballettfigur geht oder wie man im Mittelalter eine Quadrille getanzt hat, ist herzlich eingeladen, den Instruktionen des Tanzlehrers zu folgen und ein paar erste Tanzschritte zu machen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Heute sind die Cheerleader der Gießen 46er zu Gast.
Cinema specific short performance - Svende Obrocki
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Sonntag, 17.05.09 12:00 Uhr
Gießen Kino Traumstern, Gießener Strasse 15, 35423 Lich
Kleine Aufführung von Svende Obrocki vor Beginn des Films "Tanz mit der Zeit".
CHOREOGRAFIEN IN ALLEN FARBEN - TanzArt-ostwest-Festival lädt vom 23. Mai bis zum 1. Juni zum Staunen ein
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Dramaturgin Stefanie Fiedler (4. v. r.), Soziologin Dr. Georgia Rakelmann (3. v. r.) und Tanzdirektor Tarek Assam (2.v.r.) freuen sich mit Studenten auf das neue TanzArt-Projekt. (Foto: Klein)
Dienstag, 19.05.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Giessener Allgemeine Zeitung:
Das TanzArt-ostwest-Festival an Pfingsten im Stadttheater haben die Verantwortlichen am Montag vorgestellt. Tanzdirektor Tarek Assam, Initiator der Festivalidee pflegte seit dem ersten Tanzfestival die Verknüpfung von Theater und Stadt in Form einer vom Kulturamt in Auftrag gegebenen Choreografie an unüblichen Orten, etwa einem Parkhaus. Dieses Konzept wird in diesem Jahr noch erweitert durch die Verknüpfung mit der Universität.
Eine studentische Gruppe um die Soziologin Dr. Georgia Rakelmann will mit der Organisation von Stadtraumbespielungen alle Menschen auf das Tanzfestival aufmerksam machen. So wird etwa der Universitäts-Tanz- und Fechtmeister vor der Mensa wiederbelebt (20. Mai, 12.30 Uhr), es folgt eine Parade zahlreicher Tanzgruppen aus Gießen beginnend am Theaterpark und endend am Rathaus (25. Mai, 17 - 19 Uhr). Das neue Rathaus ist der Ort für Choreografien außerhalb der Theaterbühne. Durch eine Anfrage seitens des Kulturamts das Bildhauer-Symposion tänzerisch zu begleiten gibt es an allen Pfingsttagen je zwei musikalisch geführte Rundgänge (12.30 und 14 Uhr) zu Performances und den neuen Kunstwerken. Auch wird dort eine Foto-Ausstellung zum Thema Zeit präsentiert (ab 24. Mai, 18 Uhr), eine weitere mit Tanzfotografien gibt es im Stadttheaterfoyer (ab 28. Mai, 18 Uhr).
Den Auftakt zur eigentlichen TanzArt macht am kommenden Wochenende (23. und 24. Mai) im Rathaus eine Choreografie zum live übertragenen Dauerton des John-Cage-Orgelprojekts in Halberstadt, bei dem ein Cage-Musikstück auf geplante 639 Jahre ausgedehnt werden soll. Die Choreografie wird von Ana Baer Carillo und L. A. Schmidt Stedman (USA) mit Teilen der Gießener Tanzcompagnie erarbeitet, dazu wird ein Video von Baer Carillo projiziert.
Es folgt am Donnerstag auf der kleinen Bühne im Theater im Löbershof (TiL) die Premiere eines neuen Stücks von Tarek Assam, das in diesem Jahr dem Thema »Zwerge« gewidmet ist; gemeint als psychologische Metapher für Minderwertigkeitsgefühle. Der Videokünstler Hagen Wiel ist wieder beteiligt, der bereits die »Engel«-Choreografie von Assam bereichert hat.
Neu ist beim weiteren Programmverlauf die Verlegung der Tanz-Gala im Großen Haus vom Sonntagmorgen auf den Samstagabend. Bei den Gästen der Gala sind alte Bekannte dabei wie die Alpha-Group Graz, die Tanzcompagnien der Theater Augsburg, Dortmund und Koblenz; zum ersten Mal nach Gießen kommen unter anderem: das Ballett der Semper-Oper (Dresden), das Thüringen Ballett (Gera) und das Ballett Vorpommern (Greifswald/Stralsund). Die Abende im TiL sind im Wesentlichen den freien Gruppen vorbehalten: schon fast alte Vertraute sind Melanie Clarke aus London und Irene K. aus Eupen/Belgien, die Gießener Tänzerin Miranda Glikson zeigt wieder eine Eigenkreation. Spannend dürfte der späte Samstagabend werden mit dem bodytalk-Tanztheater aus Bonn, gegründet von der einstigen Kresnik-Tänzerin Yoshiko Waki, aber auch der Pfingstmontag mit dem steptext dance project aus Bremen. Ebenfalls dabei sind zwei studentische Arbeiten: die Folkwang-Hochschule Essen mit dem Titel »Das Röhren der Hirsche« und zwei Studierende aus den Reihen der Gießener Theaterwissenschaften. (dkl)
BESUCH IM REICH DER GARSTIGEN ZWERGE - Vielfältiges Programm zum Tanzart-Festival "ostwest"
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Mittwoch, 20.05.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Gelnhäuser Tageblatt vom 20.05.09
GIESSEN (tjl). "Es geht darum, unsere Veranstaltungen verstärkt in die Stadt hinein zu bringen", sagten Ballettdirektor Tarek Assam, Tanzdramaturgin Stefanie Fiedler und Dr. Georgia Rakelmann vom Institut für Soziologie zum bevorstehenden Tanzart-Festival "ostwest" am Stadttheater. Die Soziologin und fünf Studenten (Irene Baumbach, Janina Eckhoff, Thorsten Euler, Stefanie Gäckle, Izabela Homeniuk) haben in Zusammenarbeit mit Assam rund um das Festival eine originelle Reihe erarbeitet, die auf die Aufführungen aufmerksam macht. Einige der Tanzereignisse haben schon stattgefunden, wie das Aufleben des "Universitäts-Tanzmeisters" vor der Mensa oder das öffentliche Tanztraining jeweils samstags um 12.30 auf dem Kirchenplatz. Am kommenden Samstag können dort Interessierte unter Anleitung Walzer tanzen. Überdies wird es am 25. Mai eine Tanzparade geben, an der sich die unterschiedlichsten Tanzgruppen der Stadt beteiligen. Mit Sportstudenten wird ein Workshop durchgeführt; die Ergebnisse werden am 24. Mai um 19 Uhr im neuen Rathaus präsentiert.
Zum Auftakt des Festivals gibt es das "John Cage Orgelprojekt Gießen" am 23. und 24. Mai (jeweils um 21 Uhr) im Atrium des neuen Rathauses. Pate steht die in der Burchardi-Kirche in Halberstadt 639 Jahre währende Akustik-Installation "Organ2/ASLAP" von John Cage. Die Buchstaben "ASLAP" stehen für "As slow as possible" (So langsam wie möglich), denn ein siebenminütiges Stück wird auf den Zeitraum von 639 Jahren ausgedehnt. Der gerade aktuell in Halberstadt ertönende Akkord oder Ton wird nach Gießen übertragen. Die mexikanische Tanzkünstlerin Ana Baer erschafft dazu eine Choreographie und Video-Installationen.
"Zwerge" in der Choreographie von Tarek Assam ist die Eröffnungspremiere (28. Mai, 20 Uhr, TiL). Man habe bei der Ausarbeitung des Tanzabends den psychologischen Aspekten des Zwerg-Seins Vorrang gegeben, meinten Assam und Dramaturgin Fiedler. Zwerge haben lauter unangenehme Eigenschaften, so Assam. Sie seien in der Regel gemein, jähzornig, hinterlistig und nachtragend - alles Eigenschaften, die der Mensch am liebsten verberge. Da Zwerge meist körperlich deformiert seien, werde sich dies im Gesicht der Tänzer widerspiegeln. So hat der Choreograf im mimischen Bereich mit den Tänzern extreme Verzerrungen erarbeitet. Auf der Bühne (Ausstattung Michele Lorenzini) werden zwei Berge, Aluminium-Konstruktionen, zu sehen sein. Videoarbeiten vom Leipziger Künstler Hagen Wiel geben der Zwergen-Thematik eine weitere Dimension. Am Freitag, 22. Mai, lädt das Produktionsteam ins TiL zur Kostprobe ein. Der Eintritt dazu ist frei.
Beim Festivals zeigen 20 Ensembles und viele internationale Choreographen aus Deutschland, Österreich, Spanien, Großbritannien, Kanada und Australien einen Querschnitt des aktuellen Tanztheaters. Neben schon oft dabei gewesenen Gruppen aus Graz, Koblenz, Dortmund, der belgischen Compagnie Irene K., Nordhausen sind dieses Jahr das Ballett der Semperoper Dresden, das Ballett Vorpommern und das Thüringen-Ballett Gera neu hinzugekommen. Die Kresnik-Schülerin Yoshiko Waki nimmt sich dem Schicksal Robert Schumanns an ("Der Unvollendemich", 30. Mai, 22 Uhr TiL).
Auch sind Stücke von Studierenden des neu ins Leben gerufenen Studienganges Performance und Choreographie darunter, der gemeinsam von der Gießener Uni und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt veranstaltet wird.
www.stadttheater-giessen.de
Auferstehung des Universitätstanzmeisters
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Der Universitätstanzmeister bittet zur Lehrstunde (Bild: J.Valussi)
Treffpunkt Neue Mensa (Bild: J.Valussi)
Der Hofknicks für die Sprechstunde... (Bild: I.Homeniuk)
.. den Handkuss fürs Bewerbungsgespräch... (Bild: I.Homeniuk)
...und den Tanzschritt für den gesellschaftlichen Abend... (Bild: I.Homeniuk)
...lehrt der Tanzmeister den Studenten der JLU. (Bild: I.Homeniuk)
Aufstellung in Paaren (Bild: I.Homeniuk)
(Bild: I.Homeniuk)
(Bild: I.Homeniuk)
Mittwoch, 20.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Universität, Neue Mensa Otto-Behagel-Strasse 27
Bis vor wenigen Jahrzehnten besaß die Justus-Liebig-Universität wie alle anderen deutschen Universitäten neben dem Jagd- und dem Fechtmeister einen Universitätstanzmeister.
Tanz gehörte zu Etikette und die Ausbildung darin war Teil des studentischen Lebens und der universitären Angebote.
Anläßlich des TanzArt-Festival wird der Universitätstanzmeister wiederauferstehen und für die Studenten vor der Neuen Mensa der JLU für einen Tag seine alten Pflichten wieder übernehmen. Jedem Interessierten bietet er an, ihm oder ihr Tänze aus seiner Schaffenszeit zu lehren.
Vorleseecken zu Tanz
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Literatur über Tanz und von Tänzern, gelesen in den Ecken Gießens (Bild: T.Euler)
Halten Sie nach unseren Vorlesern Ausschau (Bild: T.Euler)
Freitag, 22.05.09 13:00 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Innenstadt, Fußgängerzone Seltersweg und angrenzende Strassen und Plätze
Tanz ist nicht nur in die darstellende Kunst eingezogen, sondern hat auch seinen Platz in der Literatur gefunden. Sowohl die Geschichte des Tanzes, Lehrbücher, als auch Biographien berühmter Tänzer und Choreographen stellen dabei eine große Bandbreite dar.
Über die Gießener Fußgängerzone verteilt werden an verschiedenen Ecken und Plätzen Auszüge aus einigen dieser Werke gelesen. Halten sie Ausschau nach Figuren des Stadttheater, die den Vorleser begleiten und verweilen sie einen Moment bei den Worten berühmter Tänzer wie Isadora Duncan oder Rudolf Nurejew.
Öffentliches Training - Walzer
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Jeden Samstag im Mai können Besucher vom Dach des Stadtkirchturms die Bläser hören und zu seinen Füßen tanzen (Bild: T.Euler)
Die Drei Schwätzer waren erneut erschienen und wurden von Stefanie Gäckle ebenso wie die restlichen Zuschauer herzlich begrüßt. (Bild: T.Euler)
Zum heutigen Tanztraining wurde Walzer geübt. (Bild: T.Euler)
Paare von groß bis klein fanden sich auf dem Tanzteppich vorm Kirchplatz ein. (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Samstag, 23.05.09 12:30 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Kirchplatz, Kirchplatz vor dem Stadtkirchturm
Jeden Samstag im Mai findet das traditionelle Maiblasen auf dem Stadtkirchturm statt. Anläßlich dessen finden an diesen Wochenende im Anschluß öffentliche Trainings verschiedener Tanzgruppen statt.
Wer sich schon immer mal zeigen lassen wollte, welche Schrittfolge man für eine Ballettfigur geht oder wie man im Mittelalter eine Quadrille getanzt hat, ist herzlich eingeladen, den Instruktionen des Tanzlehrers zu folgen und ein paar erste Tanzschritte zu machen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Heute heißt es "Alles Walzer" wie auf dem Wiener Opernball.
TanzArt Auftakt
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Tanzcompagnie Gießen
Samstag, 23.05.09 21:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
JOHN CAGE ORGELPROJEKT GIESSEN / Tanzcompagnie Gießen / Choreographie und Video: Ana Baer Carillo, Los Angeles
In der Burchardi-Kirche in Halberstadt hat John Cage sein 639 Jahre andauerndes Orgelprojekt ORGAN 2/ASLAP installiert. Zur Einweihung des neuen Rathauses kreiert die amerikanische Choreographin und Videokünstlerin Ana Baer Carillo mit der Tanzcompagnie Gießen eine Tanz-Video-Installation, die auf einer Live-Übertragung aus Halberstadt basiert. Zur Premiere spricht Kulturdezernent Harald Scherer.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Giessen.
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
ALLE ZEIT DER WELT / Ausstellung von Miranda Glikson und Frank Sygusch / Neues Rathaus
Zur Vernissage tanzen Carine Auberger und Morgane De Toeuf ARCHITEXT, eine Choreographie von Melanie Clarke. Es sprechen Kulturdezernent Harald Scherer und Leonore Welzin.
Informationen zu den Beteiligten:
Frank Sygusch Frank Sygusch (*1957) hat eine Ausbildung als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit der Approbation abgeschlossen; lebt und arbeitet als freier Fotojournalist (Bildessays, Reportagefotographie, Bildberichterstattung, Stadtansichten, Portraits) in Giessen.
Miranda Glikson Miranda Glikson (*1975) wurde in Canberra, Australien geboren. Sie absolvierte eine Tanzausbildung an der Academy of Arts der Queensland University of Technology, Brisbane, Australien. Erste Engagements führten sie zum Queensland Ballet, dem Singapore Dance Theatre und dem Royal New Zealand Ballet. Während ihrer gesamten Tanzlaufbahn wirkte sie bei vielen modernen sowie klassischen Produktionen als Solistin mit und hat mit vielen international anerkannten Choreographen gearbeitet. Seit 2000 ist sie in Deutschland tätig und seit 2002 arbeitet sie mit der Giessener Tanzcompagnie. Hier verkörperte sie bisher zahlreiche Solorollen. In der letzten Zeit war Sie in Tanztheaterprojekten von Yoshiko Waki - Bodytalk - und Guido Markowitz - GM Dance - in Bonn und Köln zu sehen. Seit Vielen Jahren erarbeitete und zeigte sie eigene Choreographien in Australien, Neuseeland und Deutschland und war Teilnehmerin im Finale des Wettbewerbs DAS BESTE DEUTSCHE TANZ SOLO 2005. Über ihre Arbeit als Tänzerin hinaus beschäftigt sie sich mit verwandten Medien wie Film und Fotografie. Sie ist auch als Gasttrainingsleiterin bei verschiedenen Compagnien und Akademien engagiert gewesen in Deutschland und Australien. Seit 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Fotografie. WEIGHTING im 2008 war die erste Ausstellung ihre Arbeiten.
CHOREOGRAPHISCHE PRÄSENTATION
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Sonntag, 24.05.09 19:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
CHOREOGRAPHISCHE PRÄSENTATION / Ergebnisse aus dem Workshop von Ana Baer Carillo und Lee Ann Smith Stedman mit Studenten des Instituts für Sportwissenschaft der Justus Liebig Universität Gießen
TanzArt Auftakt
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Tanzcompagnie Gießen
Sonntag, 24.05.09 21:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
JOHN CAGE ORGELPROJEKT GIESSEN / Tanzcompagnie Gießen / Choreographie und Video: Ana Baer Carillo, Los Angeles
In der Burchardi-Kirche in Halberstadt hat John Cage sein 639 Jahre andauerndes Orgelprojekt ORGAN 2/ASLAP installiert. Zur Einweihung des neuen Rathauses kreiert die amerikanische Choreographin und Videokünstlerin Ana Baer Carillo mit der Tanzcompagnie Gießen eine Tanz-Video-Installation, die auf einer Live-Übertragung aus Halberstadt basiert. Zur Premiere spricht Kulturdezernent Harald Scherer.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Giessen.
TANZ ZU DAUERTÖNEN AUS HALBERSTADT - "John Cage Orgelprojekt" mit Gießener Tanzcompagnie im Artrium des neuen Rathauses zum Auftakt des Tanzart-Festivals
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Montag, 25.05.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Anzeiger vom 25.05.09
Heiner SchultzGIESSEN. Weltoffen und wohltuend leicht war der Auftakt des des Tanzart-Festivals "ostwest" im imposanten Atrium des neuen Rathauses. Zur Vorstellung der Tanzcompagnie kam noch die Direktübertragung von John Cages Orgelprojekt "Organ2/ASLSP", was für "so langsam wie möglich" steht. "John Cage Orgelprojekt Gießen" hieß das Ganze, die Choreographie war von der Amerikanerin Ana Baer Carillo. Alles passte - jedenfalls wenn sich mal an diesen eigentümlichen Orgelton, einen Dreiklang aus sechs Pfeifen, gewöhnt hatte. Direkt aus der Buchardi-Klosterkirche in Halberstadt erklang der Akkord im Rathaus: In Halberstadt ist die Aufführung auf 639 Jahre angelegt, angefangen hat alles mit einer monatelangen Pause, Tonwechsel ist alle paar Jahre. Zum Start erregte das Projekt weltweites Aufsehen; die Rechteverwalter überwachen strengstens die korrekte Ausführung. Zur Einweihung des neuen Rathauses schuf die in Los Angeles lebende amerikanische Choreographin und Videokünstlerin Ana Baer Carillo mit der Tanzcompagnie Gießen eine Tanz-Video-Installation vor diesem akustichen Hintergrund.
"Dieses Festival, das sich ausschließlich der Sparte zeitgenössischer Tanz der nationalen und europäischen Tanzszene widmet, leistet einen wesentlichen Beitrag zum Kulturaustausch", lobte Kulturdezernent Harald Scherer auch Ballettdirektor Tarek Assam, der seit Beginn künstlerischer Leiter des Festivals ist. "Hinter Cages Arbeiten spürt man das Bedürfnis, Bewusstsein zu schaffen", fügte Scherer hinzu und zitierte den Komponisten: "Ich habe nie Vergnügen daran gefunden, etwas zu verstehen. Wenn ich etwas verstehe, kann ich nichts mehr damit anfangen. Deshalb versuche ich, Musik zu machen, die ich nicht verstehe und die auch für andere Menschen schwer zu verstehen ist." Das schien zumindest beim zahlreich erschienenen Gießener Publikum geklappt zu haben.
Svende Obrocki, Meindert Peters, Sven Gettkamp, Miranda Glikson, Antonia Heß und Carine Auberger zeigten eine Choreographie, die sie gemeinsam mit der amerikanischen Choreographin erarbeitet hatten. Weite Gänge, auf dem harten Boden sparsame Sprünge und originelle Kombinationen wechselten sich ab mit ruhigen verharrenden Momenten, mit Nähe. Im Hintergrund auf der Videoleinwand teilweise abstrahierte Bilder, auch Aufnahmen vor den Proberäumen und sehr witzige, kurze in der Stadt gedrehte Szenen, etwa auf einer Bank am Marktplatz.
Baer kitzelte das Betrachterauge jedoch nur mit lokalen Bildern, schaffte lediglich kurze Aha-Effekte. Und Erheiterung, wenn die Tänzer gelegentlich mit den Bildern kommunizieren zu schienen oder Antonia Heß einzelne Gesten aus Livebildern ins Atrium übertrug. Lockerheit ohne Beliebigkeit spürte man, wenn die Tänzer pseudo-autobiografische Sätze sagten, die dann wieder ins Satirische überhöht werden ("Ich bügle für mein Leben gern") und an groteske Kontaktanzeigen erinnerten. Es war eine große, gut balancierte Collage aus Ton, Bild, Tanz und Wort. Und immer wenn man den Kopf drehte, scheint sich der Orgelton zu ändern.
Cages Orgeltöne füllen das Innere des Rathauses noch, nachdem der letzte Besucher gegangen waren. In Halberstadt noch bis 2640, in Gießen etwas kürzer.
1. Gießener Tanzparade
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Startpunkt der Parade ist der Theaterpark neben dem Stadttheater Gießen ... (Bild: T.Euler)
... von wo aus es über die Gießener Innenstadt zum Vorplatz des Neuen Rathauses zu einigen Abschlussvorführungen gehen wird. (Bild: T.Euler)
Aufstellung der Paradeteilnehmer im Theaterpark (Bild: T.Euler)
Auch die Drei Schwätzer waren wieder dabei (Bild: T.Euler)
Auftritt des 1. Gießener Tanz- und Majorettencorps auf dem Seltersweg (Bild: T.Euler)
Die Hip-Hoper von Blau-Gold Gießen e.V. vor Galeria Kaufhof (Bild: T.Euler)
Lahn River Wheelers der GTC 74 Gießen (Bild: T.Euler)
Die Seniorentanzgruppe empfängt die Parade auf dem Rathausvorplatz (Bild: T.Euler)
(Bild: T.Euler)
Montag, 25.05.09 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
Gießen Stadtraumbespielung - Innenstadt, Fußgängerzone Seltersweg und angrenzende Strassen und Plätze
Gießen besitzt viele Tanzgruppen und -initiativen, die als Laiengruppen oft nicht die nötige Öffentlichkeit bekommen, die sie für ihr Engagement verdient hätten. Aus diesem Anlaß lädt TanzArt 2009 alle diese Gruppen ein, sich an der 1. Gießener Tanzparade zu beteiligen. In dieser Parade haben die Gruppen die Chance, sich und ihre Tanzschulen, Vereine und Kompagnien, zu präsentieren und in kurzen Pausen eine kleinen Einblick in ihr Repertoire zu bieten.
Der Weg führt vom Aufstellungsort der Parade im Theaterpark am Stadttheater vorbei durch die Gießener Innenstadt und endet auf dem Rathausvorplatz als Brückenschlag zwischen beiden Seiten des Berliner Platzes.
Alle interessierten Gruppen und Bürger sind eingeladen, sich an der Parade zu beteiligen oder der Parade am Strassenrand beizuwohnen.
Abschluss der 1. Gießener Tanzparade
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(Bild: T.Euler)
Tänzer der GTC 74 Gießen (Bild: J.Eckhoff)
(Bild: J.Eckhoff)
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TTUC Under Construction (Bild: J.Eckhoff)
(Bild: J.Eckhoff)
(Bild: J.Eckhoff)
(Bild: J.Eckhoff)
Montag, 25.05.09 19:15 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Als Abschluss der 1. Gießener Tanzparade von Gießener Tanzgruppen und -initiativen präsentiert die Tanzcompagnie Gießen einige kleine Stücke als Vorgeschmack auf das TanzArt-Festival am darauffolgenden Pfingswochenende.
Gießen Großes Haus, Stadttheater Gießen, Berliner Platz
DIE LETZTEN SECHS JAHRE – TanzArt Fotos 2003-2008 / Ausstellung von Merit Esther Engelke / Großes Haus, Oberes Foyer
ZWERGE (UA) Premiere
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Tanzcompagnie Gießen
Donnerstag, 28.05.09 20:00 Uhr
Gießen TiL, Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8
ZWERGE / Tanzcompagnie Gießen / Tanzstück von Tarek Assam / Musik von Nik Bartsch u.a. / Bühne und Kostüme: Michele Lorenzini / Video: Hagen Wiel
Zwerge gelten als ein Symbol für körperliche und geistige Unterlegenheit, können sich aber mitunter in Riesen verwandeln. Jenseits von Gartenzwergen und anderen Zwergenklischees sucht das neue Tanzstück von Tarek Assam nach psychologischen Aspekten und richtet den Fokus auf das menschliche Schwanken zwischen Über- und Unterlegenheit. Wo ist das Zwergenhafte in uns Menschen? Was empfinden wir an uns selbst als hässlich, verzerrt und minderwertig? Und was macht einen vom Zwerg zum Riesen? Im Bühnenbild von Michele Lorenzini und in der Videoinstallation von Hagen Wiel werden Macht- und Größenverhältnisse tänzerisch erforscht.
"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Freitag, 29.05.09 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Freitag, 29.05.09 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
FEININGERS FUGEN
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Tanzcompagnie Gießen
Freitag, 29.05.09 19:30 Uhr
Gießen Großes Haus, Stadttheater Gießen, Berliner Platz
FEININGERS FUGEN / Tanzcompagnie Gießen / Tanzstück von Tarek Assam / Musik von J.S. Bach, John Adams und Glenn Gould / Musikalische Leitung: Jan Hoffmann / Bühne und Kostüme: Lukas Noll
Geboren in New York, porträtiert Lyonel Feininger in seiner Wahlheimat Deutschland zunächst mit einem Augenzwinkern die deutsche Gesellschaft am Beginn des 20. Jahrhunderts. In seinen späteren, abstrakten Gemälden setzt Feininger schließlich fugale Strukturen, die er in J. S. Bachs Musik findet, in Malerei um. Der Tanzabend FEINIGERS FUGEN entwickelt mit dem Philharmionischem Orchester, dem Chor des Stadttheater Gießen und dem Kammerchor Gießen/Wetzlar einen eigenen, intensiven Kommentar zu den beiden Größen ihrer Genres: Lyonel Feininger und Johann Sebastian Bach.
RIEN NE VA PLUS / Melanie Venino & Compagnie (E) / Tanz: Melanie Venino / Musik: Edu Marin / Beleuchtung: Carlos Molina
Mit dem französischen Ausdruck “rien ne va plus” stellt der Croupier im Roulett die Wetteinsätze ein: Nichts geht mehr. Existiert ein konkreter Moment, von dem an es kein zurück mehr gibt? - Ein Dialog aus Tanz, Musik und Licht, entstanden aus einer intensiven Kollaboration der Künstler. Alle drei sind live in das Stück integriert, so dass das Publikum ein sehr persönliches Tanzstück erlebt.
UNTITLED (CLOWN PIECE) / Choreographie: Sebastian Schulz / LOVE THE BOMB / Choreographie: Enad Marouf
Zwei Soli von zwei Choreographen, die jeweils im Stück des anderen tanzen … Zwei Studierende des Studiengangs „Performance und Choreographie“ (Leitung: Prof. Gerald Siegmund) der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigen ihre Arbeiten.
Informationen zu den Beteiligten:
Melanie Venino Melanie Venino schloss ihr Bühnentanzstudium an der Hogeschool voor de Kunsten in Arnheim (NL) ab. Darauf folgten Engagements in der Pick Up Dance Company (Richard Weber) und dem Malaika Kusumi Ballettheatre (Malaika Kusumi) in Deutschland.
Seit 2004 arbeitet sie als Tänzerin, Choreographin und Dozentin für Zeitgenössischen Tanz in Valencia, Spanien. Tanz ist für Melanie Venino der Versuch, Menschen zu berühren: Mit ihrer Arbeit möchte sie den Zuschauer zum lächeln, lachen, frösteln, erschrecken, schaudern, verzweifeln, weinen und wieder zum lachen bringen.
Mit den von ihr choreographierten Stücken “Sei Du mir das Messer- Quiero que seas mi navaja” und “Me voy...¿y ahora que?” war sie bereits bei verschiedenen spanischen Tanzfestivals zu Gast; 2008 ist sie zum ersten Mal bei “TanzArt ostwest” dabei.
MAGISCHE WELT VOLLER GARSTIGKEIT - Tarek Assam zeigt "Zwerge" zur Tanz-Art-Eröffnung
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Samstag, 30.05.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Gelnhäuser Tageblatt vom 30.05.09
GIESSEN (tjl). In eine magische Zwergenwelt, in welcher sich Niedliches mit Garstigem und Niederträchtigem paart, entführt Tarek Assam, Ballettchef des Stadttheaters, in seinem neuen Tanzabend "Zwerge" das Publikum. Dabei rückt der Choreograph das Augenmerk auf die psychologischen Aspekte des Zwerg-Seins. Die Uraufführung im TiL war gleichzeitig die Eröffnungsvorstellung des Festivals "Tanzart ostwest". Vogelgezwitscher vernehmen die Zuschauer beim Eintritt. Auf zwei spitz gezackten Aluminiumbergen (Bühne und Kostüme: Michele Lorenzini) ist grünes Blätterdickicht als Projektion (Videos: Hagen Weil) zu sehen, aus dem Köpfe hervorlugen. Bis zum Beginn des Tanzgeschehens wird man von dieser Mischung aus Natur und Groteske verzaubert.
Drei Zwergenpaare (Morgane de Toeuf, Susan McDonald, Magdalena Stoyanova, Eoin Mac Donncha, Victor Villareal Solis, Paul Zeplichal) fördern in präzise durchgeführten Aktionen die unangenehmen Eigenschaften, die wir alle gerne verbergen, zu Tage. So pisacken sich die Tänzer untereinander und schubsen sich. Die Zwerginnen und Zwerge zeigen sich in ihrer ganzen Kleinlichkeit, so schimpft Susan McDonald auf der Bühne Paul Zeplichal aus, Eifersüchteleien stehen auf der Tagesordnung. Eine immense Dynamik entsteht.
Zuckende Glieder- und Kopfbewegungen, rasend schnelles Hand- und Fingerfächeln geben dem Tanzfluss teilweise etwas Ruckhaftes, was entfernt an Slapstick erinnerte, und wendeten das Grazile ins Absonderbare. Vieles mutet putzig-witzig an. Eine Zwergin (Magdalena Stoyanova) tritt als Popsängerin in den Vordergrund, die Gestik ist übersteigert, was in Folge einige der anderen Zwerge dazu animiert, es ihr gleichzutun, allerdings ganz stumm ohne Gesang. Das Publikum lacht herzhaft. Auch Sprache ist in das Stück integriert. Die Zeilenpaare "ich bin allein, du bist klein", "ich bin klein, du bist gemein" treffen in ihrer Absurdität das Zwergen-Dasein gut. Das oft wiederholte "humdideldum" gibt dem ganzen eine zusätzlich niedliche Komponente. Eine weitere Dimension zur Zwergenthematik eröffnen die fantastischen Videos, konsequent auf den beiden Bergkonstruktionen abgebildet, von Hagen Wiel: Wie im Zerrspiegel verfremdete "Zwergengesichter" erscheinen ebenso wie mystische Gewässer. Diese Bilder transportierten viel von Fantasy-Welten. Zwei Szenen werden in grünes Licht getaucht, was Natur-Assoziationen weckt. Auch die Musik aus Avantgarde, japanischer Ritualmusik und Funk von Nik Bärtsch und "Rain Tree Crow" trug zur Hervorbringung von fantastisch-märchenhafter und real-psychologischer Atmosphäre bei. Das Publikum würdigte den Abend mit Jubeltrillern, Bravos und reichlich Beifall.
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Weitere Vorstellungen am 7. und 14. Juni um 20 Uhr im TiL.
Steptanz-Workshop
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Samstag, 30.05.09 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Gießen Schlachthof A, Schlachthofstrasse 2
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Jeremy Green/Hagen (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Jeremy Green Jeremy Greens tänzerische Laufbahn begann in England, wo er an der berühmten Royal Ballet School studierte. Schon während seiner Ausbildung tanzte er für Queen Elisabeth II in einer Ballett-Gala, u.a. mit Ballett-Legende Rudolf Nurejew.
Sein erstes professionelles Engagement erhielt er in London und über weitere 15 Jahre tanzte er viele Solopartien an Theatern in verschiedenen europäischen Ländern. Weiterhin arbeitete er auch mit namhaften Tänzern wie z.B. Primaballerina Sylvie Guillem zusammen.
Jeremy unterrichtet und choreografiert seit einigen Jahren an verschiedenen Schulen und Theatern und ist auch Mitglied im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBFT).
Geführter Parcour durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Samstag, 30.05.09 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
Contemporay dance und Improvisations-Workshop
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Samstag, 30.05.09 13:30 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Schlachthof A, Schlachthofstrasse 2
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Melanie Clarke/London (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Melanie Clarke Melanie Clarke gestaltet seit 7 Jahren auf Bewegung basierende Stücke und tourt regelmäßig durch Europa. Jedes von ihr choreographierte Werk hat eine individuelle Identität und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit der Bewegungen aus. Ihre Stücke sind manchmal emotional, manchmal formalistisch und mathematisch, jedoch stets formbewusst und fein abgestimmt. Weiterhin ist Melanie Clarke Lehrerin für Release-Based Contemporary Dance und professionelle Bewegungsanalystin der Laban-Akademie in London. 2009 nimmt sie zum vierten Mal an „TanzArt ostwest“ teil.
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Samstag, 30.05.09 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
TanzArt Gala 2009
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Theater der Stadt Koblenz
Dresden SemperOper Ballett
ThüringenBallett Gera
BallettVorpommern Greifswald/Stralsund (Foto: Vincent Leiffer)
Theater Dortmund
Theater Nordhausen
Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig
Tanzcompagnie Gießen
Samstag, 30.05.09 19:30 Uhr
Gießen Großes Haus, Stadttheater Gießen, Berliner Platz
STRANDS / Alpha Group Graz (A) / Choreographie: Darrel Toulon
Die Choreographie wechselt zwischen improvisierten und gesetzten Sequenzen, schon aufgezeichneten und spontanen Bildern, auf dem Bogen zwischen Musik und Bewegung.
THREE SCREAMING POPES / Theater der Stadt Koblenz / Choreographie: Anthony Taylor
In diesem Ausschnitt aus einem siebenteiligen Tanzabend benutzt Anthony Taylor die Musik des Komponisten M. A. Turnage, um Bilder Francis Bacons choreographisch umzusetzen.
ON THE NATURE OF DAYLIGHT / Dresden SemperOper Ballett / Choreographie: David Dawson
Yumiko Takeshima und Raphael Coumes-Marquet, erste Solisten der SemperOper, tanzen ein Pas de deux des Dresdner Hauschoreographen David Dawson.
DER FEUERVOGEL / ThüringenBallett Gera / Choreographie: Uwe Scholz
Mit einem Duett aus DER FEUERVOGEL gibt das ThüringenBallett einen Vorgeschmack auf seinen zweiteiligen Strawinsky-Abend, der am 19. Mai die Geraer Ballett-Tage – hundert Jahre nach der Gründung der „Ballets Russes“ - eröffnet.
GOLDBERG VARIATIONEN / BallettVorpommern Greifswald/Stralsund / Choreographie: Ralf Dörnen
Das BallettVorpommern zeigt eine Choreographie nach Auszügen aus den „Goldberg-Variationen“ von J. S. Bach aus dem Jahr 1741, einem Musterbeispiel barocker Variationskunst.
ABGESCHMINKT / Theater Dortmund / Choreographie: Birgit Scherzer
Ein Mann balanciert am Rand seines Bewusstseins entlang … Voller Ironie, aufreizender Komik und beweglichem Feinsinn wird in Scherzers Solo Musik von Nina Hagen vertanzt.
FROM BAD TO WORST / Stephen Delattre, Theater Augsburg / Choreographie: Stephen Delattre
Zwei Individuen fühlen sich voneinander angezogen wie Magneten. Sie wünschten, sie würden zueinander passen, sind aber zu unterschiedlich.
Wenn Liebe zu Schmerz wird, kann sogar ein Kuss wehtun.
CAMILLE CLAUDEL. BILDHAUERIN / Theater Nordhausen / Choreographie: Jutta Wörne
Ein Duett aus dem Tanzabend über Camille Claudel: Camille und Rodin. Sie neigt ihm den Kopf zu, küsst ihn zärtlich auf die Schläfen, unsagbar zärtlich. Sie hat ihn bis zum Wahnsinn geliebt.
JAGDSZENEN / Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig / Choreographie: Eva-Maria Lerchenberg-Thöny
Am 23. Februar 1999 wird in Deutschland ein Mensch auf offener Straße von seinesgleichen gejagt und getötet. In einem Ausschnitt aus dem Tanzabend JAGDSZENEN bringt das Tanztheater Braunschweig das anscheinend Unfassbare dieser Tat auf die Bühne.
ONLY 4 / Tanzcompagnie Gießen / Choreographie: Tarek Assam
Die Tanzcompagnie Gießen zeigt ein Quartett, dass Tarek Assam für eine Aids-Gala in Graz choreographiert hat.
Informationen zu den Beteiligten:
Alpha Group Graz Künstler aus den Bereichen Tanz, Video und Musik haben sich in Graz formiert um spartenübergreifende Kreationen zu entwickeln und Aufführungen durchzuführen. Darrel Toulon, künstlerischer Leiter des Projekts, gestaltet auf der Basis von klassisch akademis
Stéphen Delattre Der in Frankreich geborene Stéphen Delattre absolvierte sein Tanzstudium an der École Nationale Supérieure de Danse in Marseille. Im Jahr 2000 wurde er für das Jeune Ballet International in Cannes engagiert, wo er ein breites Tanzrepertoire kennenlernte. Seine Karriere in Deutschland fing er am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken an, worauf Engagements am Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Hannover und Theater Augsburg folgten. Parallel zu seiner Karriere als Tänzer ist Stéphen Delattre auch choreographisch tätig. Seine Choreographien waren bereits auf zahlreichen internationalen Tanzwettbewerben und Festivals, z.B. 2005 auf dem Internationalen Tanzwettbewerb in Nagoya/Japan und 2007 auf dem Internationalen Choreographenwettbewerb in Hannover vertreten.
Theater der Stadt Koblenz Das Koblenzer Ballett - bestehend aus 14 Tänzerinnen und Tänzern- wird seit 1982 von Anthony Taylor geleitet.
Es pflegt ein breitgefächertes Repertoire von klassischem bis modernem Tanz.
Theater Nordhausen Die Ballettkompanie des Theaters Nordhausen wurde 2004 von Jutta Wörne neu zusammengestellt und besteht aus zwölf Tänzerinnen und Tänzern aus acht Nationen. Das hohe Ansehen der Kompanie ermöglichte es, die Produktion „RequieMozarTanz“ in der St.-Blasii-Kirche Nordhausen zu realisieren. Jutta Wörnes Choreographien, zu denen ebenso das Pop-Ballett „Generation 80ies“ sowie „TanzMiró“, eine Hommage an den bildenden Künstler, gehören, lenkten überregionale Aufmerksamkeit auf das Theater Nordhausen. Im Frühjahr 2007 konnte die Nordhäuser Ballettkompanie beim renommierten Budapester Frühlingsfestival zum ersten Mal international auftreten. 2008 nimmt die Kompanie erstmals als Teilnehmer und ausrichtender Veranstalter an „TanzArt ostwest“ teil. Webseite: http://www.theater-nordhausen.de/index.php?id=14
ThüringenBallett Das ThüringenBallett von Theater&Philharmonie Thüringen ist mit 24 Tänzern das größte Ballettensemble in Thüringen. Mit seinem vielfältigen Repertoire begeistert es nicht nur sein Publikum an den Bühnen der Stadt Gera und im Landestheater Altenburg, sondern tritt regelmäßig auch im Theater Erfurt und am Staatstheater Meiningen auf. Durch Gastspiele hat sich das Ensemble aber auch über die Region hinaus einen Namen gemacht. 2004 beispielsweise gastierten die Tänzer erfolgreich in New York, 2003 und nochmals 2006 in der Schweiz.
Der Neoklassik verpflichtet tanzt das ThüringenBallett unter der Leitung von Ivaylo Iliev neben Ballettklassikern wie „Coppelia“ oder „Romeo und Julia“ moderne und zeitgenössische Choreografien von namhaften Choreografen. Darunter befinden sich gegenwärtig u.a. Stücke von Uwe Scholz, Davide Bombana, Nils Christe, Robert North, Hugo Viera. Das ThüringenBallett besticht immer wieder durch Vielfalt und hohes tänzerisches Niveau. Webseite: http://www.tpthueringen.de
TanzArt Performances
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bodytalk Tanztheater Bonn (Foto: Lilian Szokody)
Samstag, 30.05.09 22:00 Uhr
Gießen TiL, Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8
DER UNVOLLENDENICH oder WARTEN AUF DEN TUNNEL AM ENDE DES LICHTS / bodytalk, Bonn / Tanztheater mit Live-Musik von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart / Choreographie von und mit: Miranda Glikson (a.G. Tanzcompagnie Gießen), Katrin Schyns, Yoshiko Waki, Rouzbeh Asgarian, Ziv Frenkel
In DER UNVOLLENDENICH trifft Tanz auf Realität. Die Darsteller spiegeln ihr eigenes Schicksal in dem des Komponisten Robert Schumann, der in Bonn-Endenich in einer Irrenanstalt starb. Warum sprang er am Rosenmontag in den Rhein? Und: Hatte er dabei Led Zeppelin im Ohr?
Informationen zu den Beteiligten:
bodytalk Tanztheater Bonn Die Japanerin Yoshiko Waki tanzt und choreographiert seit über 20 Jahren an deutschen Stadt- und Staatstheatern und der Freien Szene, seit 12 Jahren produziert sie ihre Stücke zusammen mit Rolf Baumgart, Auswahl: TODESZELLE DARMSTADT, UNTERTANHÄUSER, LACHENDE STEINE, FREUDENTAUMEL, MÄNNERSACHE MUUH, MOTHERFACKEL – SOPHIE ROIS ALS MUTTER ALLER FEUER, PHANTOMSCHMERZ, DIE BÜHNE BIST DU, VATER RHEIN SCHMEISST MUTTI RAUS …
Yoshiko Waki und Rolf Baumgart haben im vergangenen Jahr in Bonn gemeinsam mit einigen ehemaligen Ensemblemitgliedern vom Choreographischen Theater an der Oper Bonn Johann Kresnik die Gruppe bodytalk gegründet. bodytalk erforscht was passiert, wenn Tanz und Realität zusammenstoßen. DER UNVOLLENDENICH ist die erste Produktion.
Steptanz-Workshop
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Sonntag, 31.05.09 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Gießen Schlachthof A, Schlachthofstrasse 2
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Jeremy Green/Hagen (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Jeremy Green Jeremy Greens tänzerische Laufbahn begann in England, wo er an der berühmten Royal Ballet School studierte. Schon während seiner Ausbildung tanzte er für Queen Elisabeth II in einer Ballett-Gala, u.a. mit Ballett-Legende Rudolf Nurejew.
Sein erstes professionelles Engagement erhielt er in London und über weitere 15 Jahre tanzte er viele Solopartien an Theatern in verschiedenen europäischen Ländern. Weiterhin arbeitete er auch mit namhaften Tänzern wie z.B. Primaballerina Sylvie Guillem zusammen.
Jeremy unterrichtet und choreografiert seit einigen Jahren an verschiedenen Schulen und Theatern und ist auch Mitglied im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBFT).
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Sonntag, 31.05.09 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
Contemporay dance und Improvisations-Workshop
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Sonntag, 31.05.09 13:30 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Schlachthof A, Schlachthofstrasse 2
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Melanie Clarke/London (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Melanie Clarke Melanie Clarke gestaltet seit 7 Jahren auf Bewegung basierende Stücke und tourt regelmäßig durch Europa. Jedes von ihr choreographierte Werk hat eine individuelle Identität und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit der Bewegungen aus. Ihre Stücke sind manchmal emotional, manchmal formalistisch und mathematisch, jedoch stets formbewusst und fein abgestimmt. Weiterhin ist Melanie Clarke Lehrerin für Release-Based Contemporary Dance und professionelle Bewegungsanalystin der Laban-Akademie in London. 2009 nimmt sie zum vierten Mal an „TanzArt ostwest“ teil.
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Sonntag, 31.05.09 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
TanzArt Performances
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Melanie Clarke
Compagnie Irene K. (Foto: Christophe Berg)
Miranda Glikson
Sonntag, 31.05.09 20:00 Uhr
Gießen TiL, Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8
BOTH OF VIEW / Tänzerische Improvisation und Choreographie: Melanie Clarke (GB) / Musikalische Improvisation und Komposition: Ronen Kozokaro
Das Stück erforscht die Beziehung zwischen Musiker und Tänzerin, die sich gegenseitig beobachten und aufeinander reagieren, in diesem Moment und an Ort und Stelle: In einem beschränkten Raum, wo Tänzerin und Musiker wörtlich Seite an Seite stehen, durchzieht die zeitliche Zählung die räumliche und kreiert eine Geometrie im Körper.
MADAME BONBON / Compagnie Irene K. (B) / Choreographie: Irene Bourguet-Kalbusch / Musik: Gerhatd Sporken, Pirly Zurstrassen
Die Compagnie Irene K. zeigt einen Auszug aus M.E., einer Choreographie rund um das Werk des surrealistischen Malers Max Ernst.
LAST PLACE TO GO / Choreographie: David Williams (AUS/D)
David Williams sucht in seinen Choreografien nach einer Sprache für die sozialen Seiten des Daseins. Seine Themen findet er in der Beschaffenheit von Lebensumständen und – zusammenhängen, die Menschen beherbergen oder einengen, revoltieren lassen oder versöhnen, die unsere Emotionalität sichtbar werden lassen.
MURMUR, MURMUR / Choreographie und Tanz: Miranda Glikson (Tanzcompagnie Gießen)
Über dem Rauschen. Über das Rauschen. Kann man den Trost in der Menge zu verschwinden und den Wunsch wahrgenommen zu werden in sich vereinen?
Irene K. Die Compagnie Irene K. arbeitet unter der künstlerischen Leitung von Irene Kalbusch. Im Laufe der Zeit hat sie sich einen Stil angeeignet, der dem zeitgenössischen Tanztheater zuzuordnen ist. Die Musik wird jeweils zur Choreographie komponiert und meistens auch live interpretiert. Das Ensemble wird je nach Projekt aus drei bis zehn freischaffenden Tänzern zusammengestellt.
Von der Compagnie Irene K. wird alle drei Jahre das Festival „Begegnung – Tanz und Industrie“ organisiert, ein Experiment der Annäherung und des Austausches zwischen moderner Tanzkunst und industrieller Arbeitswelt. Ein weiteres Projekt ist das Festival „Tanzende Stadt“, bei dem in wechselnden Städten verschiedene Häuserfassaden, Plätze und Parks durch kurze Tanzdarbietungen belebt werden. Im April 2008 richtet die Compagnie zum ersten Mal ein „TanzArt ostwest“-Festival in Eupen aus. Webseite: http://www.irenek.be
Melanie Clarke Melanie Clarke gestaltet seit 7 Jahren auf Bewegung basierende Stücke und tourt regelmäßig durch Europa. Jedes von ihr choreographierte Werk hat eine individuelle Identität und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit der Bewegungen aus. Ihre Stücke sind manchmal emotional, manchmal formalistisch und mathematisch, jedoch stets formbewusst und fein abgestimmt. Weiterhin ist Melanie Clarke Lehrerin für Release-Based Contemporary Dance und professionelle Bewegungsanalystin der Laban-Akademie in London. 2009 nimmt sie zum vierten Mal an „TanzArt ostwest“ teil.
Miranda Glikson Miranda Glikson (*1975) wurde in Canberra, Australien geboren. Sie absolvierte eine Tanzausbildung an der Academy of Arts der Queensland University of Technology, Brisbane, Australien. Erste Engagements führten sie zum Queensland Ballet, dem Singapore Dance Theatre und dem Royal New Zealand Ballet. Während ihrer gesamten Tanzlaufbahn wirkte sie bei vielen modernen sowie klassischen Produktionen als Solistin mit und hat mit vielen international anerkannten Choreographen gearbeitet. Seit 2000 ist sie in Deutschland tätig und seit 2002 arbeitet sie mit der Giessener Tanzcompagnie. Hier verkörperte sie bisher zahlreiche Solorollen. In der letzten Zeit war Sie in Tanztheaterprojekten von Yoshiko Waki - Bodytalk - und Guido Markowitz - GM Dance - in Bonn und Köln zu sehen. Seit Vielen Jahren erarbeitete und zeigte sie eigene Choreographien in Australien, Neuseeland und Deutschland und war Teilnehmerin im Finale des Wettbewerbs DAS BESTE DEUTSCHE TANZ SOLO 2005. Über ihre Arbeit als Tänzerin hinaus beschäftigt sie sich mit verwandten Medien wie Film und Fotografie. Sie ist auch als Gasttrainingsleiterin bei verschiedenen Compagnien und Akademien engagiert gewesen in Deutschland und Australien. Seit 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Fotografie. WEIGHTING im 2008 war die erste Ausstellung ihre Arbeiten.
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Jeremy Green/Hagen (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Jeremy Green Jeremy Greens tänzerische Laufbahn begann in England, wo er an der berühmten Royal Ballet School studierte. Schon während seiner Ausbildung tanzte er für Queen Elisabeth II in einer Ballett-Gala, u.a. mit Ballett-Legende Rudolf Nurejew.
Sein erstes professionelles Engagement erhielt er in London und über weitere 15 Jahre tanzte er viele Solopartien an Theatern in verschiedenen europäischen Ländern. Weiterhin arbeitete er auch mit namhaften Tänzern wie z.B. Primaballerina Sylvie Guillem zusammen.
Jeremy unterrichtet und choreografiert seit einigen Jahren an verschiedenen Schulen und Theatern und ist auch Mitglied im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. (DBFT).
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Montag, 01.06.09 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
Contemporay dance und Improvisations-Workshop
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Montag, 01.06.09 13:30 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Schlachthof A, Schlachthofstrasse 2
Workshop zu Steptanz unter Leitung von Melanie Clarke/London (kostenpflichtig, gesonderte Anmeldung erforderlich unter tcg@stadttheater-giessen.de)
Informationen zu den Beteiligten:
Melanie Clarke Melanie Clarke gestaltet seit 7 Jahren auf Bewegung basierende Stücke und tourt regelmäßig durch Europa. Jedes von ihr choreographierte Werk hat eine individuelle Identität und zeichnet sich durch eine große Genauigkeit der Bewegungen aus. Ihre Stücke sind manchmal emotional, manchmal formalistisch und mathematisch, jedoch stets formbewusst und fein abgestimmt. Weiterhin ist Melanie Clarke Lehrerin für Release-Based Contemporary Dance und professionelle Bewegungsanalystin der Laban-Akademie in London. 2009 nimmt sie zum vierten Mal an „TanzArt ostwest“ teil.
Geführter Parcours durch das Neue Rathaus
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"Der Tanz erobert das Rathaus" - Tanzperformances des Tanzartfestivals und das Bildhauersymposium laden zu Touren durch das Neue Rathaus ein. (Bild: T.Euler)
Montag, 01.06.09 14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Gießen Neues Rathaus, Berliner Platz gegenüber des Stadttheaters
Getanzte Miniaturen zwischen Skulpturen. Der Tanz erobert das Rathaus...
Für die Besucher der TanzArt 2009 und des Bildhauersymposiums haben verschiedene Tänzer und Gruppen kurze Performances einstudiert, die sie über das Neue Rathaus verteilt präsentieren. Ein Musiker führt die Gäste als Gruppe von Ort zu Ort wo man für die Aufführungen der Künstler verweilt. Eine gute Gelegenheit, nicht nur die Räumlichkeiten des Rathauses etwas besser kennen zu lernen, sondern vor allem um einen guten Einblick über den Facettenreichtum des zeitgenössischen Tanzes zu bekommen.
Durch die wechselnden Akteure ist dabei keine Führung wie die andere.
Treffpunkt ist der Vorplatz vor dem Neuen Rathaus.
TanzArt Performances
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Science Friction Productions
Montag, 01.06.09 20:00 Uhr
Gießen TiL, Studiobühne im Löbershof, Löbershof 8
NOT – NOT A LUV DUET / steptext dance project Bremen / Choreographie und Tanz: Mariko Tanabe & Helge Letonja
In einer schöpferischen Konfrontation enthüllen die japanische Kanadierin und der in Deutschland lebende Österreicher die vielen Gesichter ihrer zwanzigjährigen Freundschaft – und wie diese ihnen im fortwährenden Reisen und Tanzen ein Zuhause wurde. Tanzend loten sie ihre innere Verbindung, deren Bestand im Fluss der Zeit und die Spielräume der Intimität aus: Frau und Mann als Freundes-, nicht als Liebespaar.
SIGNS OF THE TIMES / Science Friction Productions (Toronto/Canada) / Choreographie: Peter Bingham
Ein Stück über die Liebe – so romantisch wie alltäglich: SIGNS OF THE TIMES ist eine Meditation über die Belastungen, denen eine Beziehung ausgesetzt sein kann, vom Egoismus bis zur Krankheit. Die Choreographie von Peter Bingham von EDAM Dance aus Vancouver spricht über die Stärken der Liebe, ebenso wie über die Kompromisse, die man eingeht um eine Beziehung zu erhalten.
DAS RÖHREN DER HIRSCHE / Choreographie: Daniel Ernesto Müller de Torres, Simon Hartmann, Tim Gerhards (Folkwang Hochschule, Studiengang Tanz)
DAS RÖHREN DER HIRSCHE geht der Tatsache auf den Grund, warum die Welt ohne die Männlichkeit nicht auskommt. Das Stück erreichte beim internationalen choreographischen Wettbewerb Hannover das Finale.
RÖHRENDE HIRSCHE NEBEN LIEBESDUETTEN UND ZEITZEICHEN - Vielseitige Choreographien bei Schlussveranstaltung des Tanz-Art-Festivals im TiL
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Mittwoch, 03.06.09 00:00 Uhr
Pressespiegel 2009 ...
Quelle: Giessener Anzeiger vom 03.06.09
GIESSEN (hsc). Vielfalt war der Tenor, und Vielfalt war auch der Hauptaspekt der Schlussveranstaltung des diesjährigen Tanz-Art -ostwest-Festivals im Theaterstudio im Löbershof (TiL). Das Bremer "Steptext Dance Project" mit Mariko Tanabe Danse aus Montreal, der Studiengang Tanz der Essener Folkwang Hochschule und die kanadischen "Science Friction Productions" hatten sich angesagt und zeigten "Not - Not a love duet" (Kein Liebesduett), "Das Röhren der Hirsche" und "Signs of the times" (Zeitzeichen). Die Zuschauer im voll besetzten Theaterstudio waren sehr angetan. Das Interesse am Festival hat sich mit den Jahren verfestigt, die Gießener wissen inzwischen den konzentrierten Einblick in die aktuelle Tanzkunst zu schätzen. Auch in den Pausen des letzten Abends waren die Diskussionen lebhaft, nicht selten fachkundig.
Bis man in "Not - Not a love duet" von Mariko Tanabe aus Montreal und Helge Letonja aus Bremen bemerkte, dass tänzerisch nicht viel los war, hatte der englische Dialog der beiden den Zuhörer schon eingefangen. Im Rückblick auf eine lange ausdrücklich nur freundschaftliche Beziehung ließen die beiden Stationen ihres tänzerischen Lebens Revue passieren. Die tänzerischen Intermezzi wogen die Dominanz des Gesprochenen jedoch nicht auf, und mit den fabelhaften Segeln passierte leider nicht viel. Liebe war auch das Thema in Peter Binghams (EDAM Dance, Vancouver) "Signs of the times" der kanadischen Science Friction Productions, praktisch ohne Dialog, energiereich und sinnlich und umgesetzt von Shannon Moreno und Farley Johansson. Hier war emotionale Vielfalt zu spüren, intensive Interdependenz. Den Vogel schossen allerdings Tim Gerhards, Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller de Torres (Choreografie) und Eva Klosowski ab. Was der Studiengang Tanz der Essener Folkwangschule mit dem "Röhren der Hirsche" da auftischte, war eine treffsichere und witzige Satire auf den Mann an sich. Offenkundig schwer beeinflusst von einer langbeinigen jungen Frau im sehr kleinen Schwarzen, die allerdings nur am Bühnenrand interessiert in einem Magazin blättert, geben drei junge Burschen den Hirsch. Wie hier auch tänzerisch elementare männliche Verhaltensweisen zugespitzt und lustvoll überdreht werden, alles mit großer Präzision und köstlicher Vielfalt der Figuren und noch dazu kongenialen Toneinfällen, das riss die lachenden Zuschauer zu heftigem Applaus hin. Und das Schlussbild dreier Kerle mit weit aufgerissenem Balzmund war nicht zu toppen.