Pi usefully helps define the mathematics of the
earh and stars, and the earth and stars define Pi. Pi is irrational,
infinite and little understood.
Ophelia to Ophelia makes intimate sense. After
losing a mother, father and lover, the loss of her parameters pleases
the order of things. She is a girl/woman who scarcely had the chance
to be a woman. But in her modest, silent ways she is nevertheless
a woman, and never more so than when she was hurt.
Blanche is a panoramic view of a house in a 34
m long space.
It brings forward the necessity to change the relationship between
dancer, audience and space.
The audience, as a challenge, must follow the day's live action
that unfolds across the space.
The movement of the performer and the audience
provokes an elevated level of attention and participation from the
audience. They will find themselves drawn into the action itself
as they share the evolving performance space with the artists.
2 Jahre TanzArt ostwest – eine fotografische
Retrospektive
Donnerstag, 12.
Mai – Eröffnung
D
O
N
N
E
R
S
T
A
G
20:00 TiL
Tanzcompagnie Gießen: Oscar (Premiere)
Wer war Oscar Wilde? Geistreicher Poet, intellektueller
Dandy, glühender Verehrer männlicher Schönheit –
und ein nach erotischen Exzessen bis zur Selbstzerstörung fiebernder
Mann. Episodenhaft nähert sich "Oscar" der Figur
des exzentrischen Dichters, dessen Lebenselexier es war, für
seine Zeit Verbotenes zu erschaffen und zu erleben.
Blanche is a panoramic view of a house in a 34
m long space.
It brings forward the necessity to change the relationship between
dancer, audience and space.
The audience, as a challenge, must follow the day's live action
that unfolds across the space.
The movement of the performer and the audience
provokes an elevated level of attention and participation from the
audience. They will find themselves drawn into the action itself
as they share the evolving performance space with the artists.
Music: Nicolas Cante & Lydwine Vanderhulst
In Kooperation mit dem Kulturamt Gießen
Irene
K., : [ x-mal KLEID ]
Kurze Bewegungsformen (Solis, Duos) in Zusammenarbeit mit der „Art
to Wear“ - Künstlerin Mascha Mioni (CH) und der Kostümbildnerin,
Sabine Kreiter aus Wuppertal und der Designerin Nicole Langen aus
Monschau.
Für 4-6 Tänzer/innen und 1 bis 2 Musiker.
Das Kleid ist Form, zwingende Form.
Der Tänzer lässt es kreisen und erzittern.
Er flößt ihm Leben ein.
Freitag, 13.
Mai – Masterclass
20:00 TiL
Hochschule für Musik Köln: Stabat Mater | Duett aus Forest
Durch die Gründung des Instituts für
Bühnentanz im Jahre 1961 wurde die Voraussetzung für eine
fachgerechte Berufsausbildung zum Tänzer wie zum Tanzpädagogen
geschaffen. Mit Wirkung vom 1.September 1995 hat das Land Nordrhein-Westfalen
das Institut für Bühnentanz der städtischen Rheinischen
Musikschule Köln an die Hochschule für Musik Köln
übernommen – ausgehend von der Überzeugung, dass
Tanz eine akademische Disziplin darstellt und auf universitätsebene
gelehrt werden sollte.
Köln selbst gilt als tolerante und aufgeschlossene, internationale
und multikulturelle Stadt; seine Hochschule für Musik zählt
zu den größten Musikhochschulen Europas.
F
R
E
I
T
A
G
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am
Main / ZuKT: On the other side | Duo | Körperarbeit | In the
middle somewhat eleavated | Und immer wieder die Zeit | Paso
Der Ausbildungsbereich ZuKT - Zeitgenössischer
und Klassischer Tanz der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Frankfurt zeigt Choreographien von William Forsythe, Olga
Cobos (Palamos), Marco Santi (Berlin), den Hochschuldozenten Susanne
Noodt und Dieter Heitkamp und von Studierenden.
ZuKT bietet eine enorme Bandbreite unterschiedlicher Stile und überzeugt
durch die Frische, Dynamik, Spielfreude und das Bewegungs- und Gestaltungsvermögen
der jungen Tänzerinnen und Tänzer.
ZuKT knüpft seit 6 Jahren an Frankfurter Tanztraditionen an,
sei es durch die Zusammenarbeit mit William Forsythe und Tänzerinnen
und Tänzern des Ballett Frankfurt oder auch dem S.O.A.P. Tanztheater,
das am Mousonturm beheimatet war.
Im Bühnentanz und auch schon in der Ausbildung verändern
sich langsam die Rollen von Tänzerinnen und Tänzern, diese
werden zu choreographisch denkenden Tänzern ausgebildet, müssen
sich aber auch mit dem spezifischen Schritt- und Bewegungsmaterial
von verschiedenen Choreographen auseinandersetzen.
Dieser Situation versucht der Ausbildungsbereich ZuKT Rechnung zu
tragen und ermutigt und unterstützt Studierende in der Umsetzung
von eigenen Ideen.
Die öffentlichen Darbietungen und Projekte der Studierenden
der Tanzabteilung der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst in Frankfurt sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern
mittlerweile fester Bestandteil des Frankfurter Tanzlebens.
ZuKT experimentiert mit Bewegungslust und lässt sich nicht
auf einen Stil festlegen.
Samstag, 14. Mai
S
A
M
S
T
A
G
19:30 Großes Haus
Tanzcompagnie Gießen: Bach – Musikalisches Opfer
Johann Sebastian Bachs kunstreiches kammermusikalisches
Werk DAS MUSIKALISCHE OPFER, das der Komponist 1747 dem König
von Preußen widmete – "opferte" – fordert
in seiner kontrapunktischen Strenge und der Absolutheit der Bachschen
Musiksprache zur tänzerischen Auseinandersetzung geradezu heraus.
Das Kernstück der Komposition – eine Abfolge von zehn
Kanons – ist an diesem zweiteiligen Tanzabend gleich zwei
Mal zu hören. Jeder der beiden Choreographen bedient sich seiner
ganz eigenen choreographischen Handschrift, um Geist und Klang dieser
zeitlosen Musik in zeitgenössische Bewegungssprache zu formen:
spielerisch-leicht der eine, in asketischer Reduktion der andere.
Sonntag, 15. Mai
11:00 Großes Haus – Frühgala
Tanz
Solisten des Ballett Mainz: Lila
Ivo van Zwieten ist ein junger Nachwuchschoreograph,
der aus dem Mainzer Ballettensemble hervorgegangen ist
Gerade hat er eine Einladung der renommierten Noverre Gesellschaft
Stuttgart erhalten um dort im Mai mit Tänzern des Stuttgarter
Balletts ein neues Stück zu erarbeiten.
Es kann von dem hoffnungsvollen Nachwuchstalent mit seiner neuen
Choreographie „LILA“ ein interessantes Neoklassisches
Tanzstück für die TanzAtz ostwest in Giessen erwartet
werden.
Solisten des Hessischen Staatstheaters
Wiesbaden
S
O
N
N
T
A
G
Tanzcompany Hildesheim: Eu vi
Mit Eu vi (portugiesisch für Ich sah) schafft
Carlos Matos eine verwirrende Atmosphäre, in der das Publikum
gleich einem Blinden die Wirklichkeit mehr erahnen als mit Augen
sehen kann.
Die sinnliche Choreografie für drei Paare verändert mit
einer kontrastreichen Mischung aus ruhigen poetischen Bildern und
Szenen extremer Geschwindigkeit die Wahrnehmung der Zuschauer. Gerade
noch glaubte man, individuelle Details eines einzelnen Tänzers
hinter der Gesamtchoreografie hervortreten zu sehen. Schon überdecken
die anderen Paare diese vergängliche Momentaufnahme.
Carlos Matos ist seit der Spielzeit 2002/2003
Ballettdirektor am Stadttheater Hildesheim. Matos tanzte mehrere
Jahre in den großen klassischen Balletten am portugiesischen
Nationalballett. Es folgten Engagements am Euroballett Luxemburg,
an den Stadttheatern Würzburg und Luzern sowie an den Städtischen
Bühnen Nürnbergs und Dortmunds. Seit 1993 arbeitete er
als Tänzer und Choreograf für verschiedene Theater sowie
für freie Tanzkompanien in Deutschland und der Schweiz. Während
dieser Jahre entwickelte er eine eigene Bewegungssprache, die keiner
Handlung folgt, sondern Inhalte über energievolle, physisch
anspruchsvolle Choreografien vermittelt. 1998 war Matos Preisträger
beim Internationalen Choreografen Wettbewerb in Hannover.
Ballett der Staatsoper Hannover / Thoss-TanzKompanie
Das Ballett der Staatsoper Hannover steht seit
2001 unter der künstlerischen Leitung von Ballettdirektor Stephan
Thoss. Gemeinsam mit seinem Ensemble hat er in Hannover ein modernes
Tanzrepertoire aufgebaut, das sich nicht nur durch den unverwechselbaren
choreographischen Stil von Stephan Thoss auszeichnet, sondern auch
durch eine außerordentlich große thematische Vielschichtigkeit.
Kielce Dance Teatre: Drab Zeen (The
Pier)
Motto: „Angel came on the Earth”
Drab Zeen – it’s a contemporary underground performance.
Its creator is from New Caledonia, but in Paris. Condensing some
styles of modern-dance, dance of Near East and components of martial
arts, Verger created an individual and very interesting movement,
reminding us of a natural instinct which is hidden in us. In opinion
of many dance creators and the audience, this performance, because
of its unique form and huge expression, leave an indelible impression,
known only from special film effects.
Drab Zeen is a question about human relations, relation between
people and a metaphysical world. That’s a question about a
sense of our life.
Does our life, work, creation, love, end with our death?
Are we a part of any plan, anybody important; did somebody appoint
us and he has been watching us?
Or do we only create a biological mechanism of life and death?
S
O
N
N
T
A
G
20:00 TiL
MDCompany/Guido Markorwitz,
Stuttgart: Lust
Es geht zur Sache: Wohlproportionierte Turner,
hysterische erregte Frauen, starke Bodybuilder und makellose Körper
als Objekte der Begierde – die hocherotische Tanz-Revue "Lust"
macht mit ihren furiosen Tanzszenen und parodistischen Einlagen
Lust auf mehr. "Lust ist ein intelligenter und überaus
vergnüglicher Abend." (FAZ)
Willi Dorner Cie,
Wien: Threeseconds
Oft wird der Tanz lapidar als "Sprache" bezeichnet.
Wie aber kann diese Tanz-Sprache gelesen und verstanden werden?
Der Choreograph Willi Dorner geht dieser Frage auf den Grund –
Threeseconds ist der der Versuch, die analytische Betrachtungsweise
der Linguistik auf den Tanz zu übertragen.
Für die freundliche Unterstützung bedanken wir uns
recht herzlich bei: